Jahresarchiv: 2015

Weihnachtsgrüsse!

Date: 22 Dezember 2015 Author: fotopizza

"Weihnachten steht vor der Tür. Höchste Zeit, um für unsere Kunden noch ein ganz besonderes Dankeschön anzufertigen- dachte sich unser Chefkoch & CEO Dennis Beyer, und fing an, wie ein Wahnsinniger eine grössere Anzahl seiner leckeren Weihnachtskuchen herzustellen. Wer das Rezept möchte- ich habe es auswendig gelernt und wäre bereit, es auf Anfrage zu verraten! Schreibt eine Email direkt an mich, JayJay, auf info@fotopizza.com.  Liebe Weihnachtsgrüsse an Euch alle auch von mir! JayJay Sethase"

Projekt Kick-Off Meeting im „Living-Room Studio“

Date: 07 Dezember 2015 Author: fotopizza
Living-Room Studio

  • Am Wochenende 04.-06.12. 2015 fand das letzte grosse Meeting für 2015 im "Living-Room Studio" in Langenthal statt.
  • Grosses Projekt-Kickoff-Meeting mit einem neuen Kunden aus Deutschland, den wir (noch) nicht öffentlich nennen dürfen.
  • Mit dabei: Der Vertreter des Kunden, Fotopizza`s Filmchef Karsten Hinrichs, Regiekameramann Eckart Reichl, Tonmeister Dominique Klatte, Fotografin Adina Huber, Produktionsassistentin Christin "Katze" Leuthäusser, Fotopizza`s CEO & Chef de Cuisine Dennis Beyer und Sethase JayJay.
  • Das Meeting startete am Freitag Abend mit einem Meet & Greet Abend. Unser Chef stand in der Küche und zauberte leckere Cocktails, einen super Chili con Carne Starter, und dann die besten Chicken & Beef Fajitas überhaupt.
  • Es folgten tolle Gespräche bis 02:00 Uhr bei Pomelo, Minztee und Shisha. Ein für fotopizza ganz normaler Meeting-Auftakt.
  • Der Samstag startete mit einem guten Frühstück und 2 Auftakt-Keynotes vom Kunden und Dennis Beyer. Es wurde viel gearbeitet und fleissig erfolgreich Gedankentennis gespielt.
  • Zur Stärkung bereitete unser CEO einen feinen Kampanischen Makkaroniauflauf zu.
  • Und da Bewegung immer gut ist, ging es danach mit dem Team und dem Kunden zur Teambuilding Activity- Ein lustiger Bowling Abend stand auf dem Programm.
  • Abreise aller Teilnehmer am Sonntag nach einem ausgiebigen Frühstück. Fazit: Mal wieder konnten wir ganz authentisch und natürlich zeigen, dass bei uns alles etwas "anders" läuft. Der Kunde hatte mit "dem Üblichen" gerechnet basierend auf seiner Erfahrung mit Anbietern unserer Branche- statt dessen bekam er eine volle Ladung fotopizza Kompetenz, Ideen, Kreativität, Herzlichkeit, Essen & Trinken geboten- und war begeistert.
  • Und da es bald Weihnachten ist, hatte fotopizza`s CEO noch kleine feine Geschenke für alle unterm Baum liegen...
  • Besser hätte es kaum laufen können. Wir freuen uns auf das Projekt.

Weihnachtsgedanken

Date: 02 Dezember 2015 Author: fotopizza

Was bedeuten Geschäftsbeziehungen für Euch? Beziehungen zu Kunden, Zulieferern, anderen Unternehmen? Ich finde, geschäftliche Beziehungen sind auch immer zwischenmenschliche Beziehungen, und sie sind persönlich. Und sie sollten es sein, denn Geschäfte werden zwischen Menschen für Menschen gemacht. Was würde passieren, wenn wir b2b und b2c Beziehungen so angehen, wie eine zwischenmenschliche Beziehung - mit guten Absichten, Anstand, Respekt, Vertrauensvorschuss, positiv mit Freude, und freundschaftlicher Fairness? Eine solche Beziehung kann plötzlich, ganz erstaunlich unkapitalistisch, die grundlegendste Erkenntnis wieder wach rufen, mit der wir Menschen sowieso geboren werden: Gemeinsam wachsen ist möglich! Gemeinsam wachsen. An Stelle von Ellbogen. Oder sich auf Kosten anderer rücksichtslos bereichern, den „schwächeren“ (Geschäfts-) Partner ausbeuten. Das erleben wir immer nur dort, wo es heisst: Es geht nur ums Geschäft, es sei nichts Persönliches. Ich finde, Geschäftsbeziehungen sind immer sehr persönlich. Und gute Geschäfte werden immer dort gemacht, wo die Beziehungen persönlich gesehen werden, und jeder den anderen so behandelt, wie er selbst behandelt werden möchte. Mit Wertschätzung, Respekt, Anstand und Fairness. Gemeinsam wachsen. Ein schöner Gedanke, passend zur Weihnachtszeit. Mir sind Beziehungen wichtig und persönlich, und das möchte ich gerade zur Weihnachtszeit unseren Kunden, Zulieferern und allen Geschäftspartnern zeigen. Die Zutaten dafür heissen dieses Jahr:

  • 6 Tage Konzeptarbeit, Text- und Motiv-Suche
  • 2 Nächte Fotoarbeiten im Schweizer Jura
  • 1 Tag Weihnachtskarten Design
  • 1 Tag Briefmarkenauswahl
  • 3 Tag Papier-Verkostung für Karte und Umschläge
  • 2 Druck-Tage
  • 1 Flasche Schellack Tinte, burnt Sienna
  • 2 Schreibfedern aus Glas, handgearbeitet in Thüringen
  • 3 Sorten Siegellack
  • 1 Logostempel
  • 60 Stunden um jede Karte (eine 3-stellige Anzahl) mit einem persönlichen Gruss zu beschreiben und zu versiegeln
  • einen guten Schuss Respekt und Liebe
Euch allen eine wunderschöne Weihnachtszeit. Verbringt so viel Zeit wie möglich mit den Menschen, die Euch wichtig sind. Mein Wunsch dieses Jahr: Dass wir immer, im Geschäft, in der Gesellschaft und privat unseren Nächsten so behandeln, wie wir selbst behandelt werden wollen. Damit wir gemeinsam wachsen können.

Fotopizza ändert seine AGB

Date: 30 Oktober 2015 Author: fotopizza
Pizza

Fotopizza hat seine AGB heute einem Update und Änderungen unterzogen. Wir möchten Sie bitten, sich einen Moment Zeit zu nehmen, und die neuen AGB zur Kenntnis zu nehmen. Sie finden die AGB unter dem Menüpunkt "Über fotopizza". http://fotopizza.com/de/agb/

Dokumentarfilm Produktion: „Checkerboard Percussions“ (AT)

Date: 09 Oktober 2015 Author: fotopizza
Young Jessie

Fotopizza produziert einen Dokumentarfilm zu einem kulturhistorischen und sozialpolitischen Thema. Der Film führt uns zurück in die Independent-Musikszene in den USA der 1950`er und 1960`er Jahre. Für dieses Projekt hat fotopizza ein ganz neues, grossartiges Filmteam zusammengestellt. Die ersten Dreharbeiten wurden anlässlich des Rock`n`Roll Festivals in Hemsby, UK, in der ersten Oktoberwoche 2015 durchgeführt. Weitere Informationen über das Projekt und seinen Forschritt werden regelmässig hier und auf unserer Facebook Seite veröffentlicht. Das Post-Bild ist eine Fotoaufnahme der amerikanischen Musiklegende Young Jessie, aufgenommen von fotopizza`s CEO Dennis Beyer während der fotopizza Interview Session für das Filmprojekt.

Sommer-Endspurt Aktion

Date: 09 September 2015 Author: fotopizza

  • Im Marketing ist es bekannt. In der Werbung ebenso. Auch beim Plädoyer hat es Erfolg.
  • Teilen Sie Ihr Anliegen in Form einer Geschichte mit, und Ihre Zielgruppe hört Ihnen zu.
  • Seit Jahrtausenden sitzen Menschen gerne am Lagerfeuer und erzählen sich Geschichten. Noch lieber aber hören sie sich Geschichten an.
  • Jeder erinnert sich an den besten Film den er je gesehen, das beste Buch das er je gelesen hat. Geschichten berühren uns tief in unserer Seele, an einem Ort, an den wir uns schon als Kinder zurückgezogen haben, wenn uns mal alles zu viel wurde.
  • Gute Geschichten setzen sich unauslöschlich in unseren Köpfen fest. Doch sie erfordern auch Mut.
  • Den Mut, der alten, text- und informationszentrischen Kommunikation aus dem letzten Jahrhundert den Rücken zu kehren. Den Mut, emotional im Hier und Jetzt zu leben – die Zukunft im Blick.
  • Ihre Geschichte funktioniert und wird gehört, wenn Sie sie mit uns gemeinsam umsetzen und erzählen.
  • Unsere Filmabteilung mit Spezialisten aus der Spielfilm- und Dokumentarfilm-Branche steht bereit, um Ihre Geschichte eindrucksvoll auf den Bildschirm oder die Kinoleinwand zu bringen.
  • Für viele Kunden ist bald Messe-Zeit. So wirft die BAUMA München 2016 schon ihre Schatten voraus. Gute Filmstories sind ideal, um potentielle Kunden auf Ihre Messepresentation aufmerksam zu machen, und um sie an Ihrem Stand für längere Zeit zu stoppen.
  • Unsere Analysen der Sehgewohnheiten und der Wahrnehmungen von Messebesuchern auf Industriemessen auf 4 Kontinenten der letzten Jahre zeigen es überdeutlich:
  • Die veraltete, ewig gleiche, unfassbar langweilige und austauschbare Bildsprache typischer Industriefilme fesselt niemanden mehr an die Bildschirme und wird von Messekunden bestenfalls genervt ignoriert.
  • Machen Sie es anders. Steigern Sie das Interesse für Ihre Produkte und somit Ihre Verkaufszahlen mit Hilfe einer einzigartigen, merk-würdigen Bildsprache von fotopizza.
  • Let`s tell your stories together!
  • Sommer-Endspurt-Angebot:
  • Bei der Beauftragung eines Produkt-Image Films, Corporate-Image Films, Messefilms oder Kinowerbung in Form eines Dokumentarfilms oder einer echten oder erdachten Geschichte erhalten Sie 15 % Nachlass auf die Produktionskosten.
  • Gilt für Projekte, deren erstes Pre-Production Meeting bis Ende Oktober 2015 stattfindet, und deren Produktion im Jahr 2015 startet. Gilt für Filmprojekte bis 10 Minuten Länge.
  • Kontaktieren Sie uns einfach per Email an film@fotopizza.com oder über unsere Hotline.

fotopizza Tipp

Date: 18 August 2015 Author: fotopizza

  • Heute haben wir wieder einen ganz besonderen Tipp für Euch.
  • Ihr seid viel auf Reisen?
  • Ihr habt in der Gegend um Hannover zu tun?
  • Oder Ihr sucht noch eine wunderbare Location im Raum Hannover zu ausspannen, und zum abschalten vom stressigen Arbeitsalltag?
  • Dann wissen wir genau das richtige für Euch: Besucht das Schmiedegasthaus Gehrke in Bad Nenndorf.
  • Das WARUM ist nur mit Superlativen zu beschreiben:
  • Unfassbarer Service- das Personal ist herzlich, natürlich, zuvorkommend, stilvoll- so etwas erlebt man in deutschen privat geführten Hotels wahrlich selten.
  • Man fühlt sich sofort willkommen und geschätzt, und jeder Wunsch wird einem erfüllt. Ein rundum-sorglos-Paket in Sachen Service.
  • Die Zimmer sind modern und dennoch gemütlich und gross. Und das Restaurant bietet regionale kulinarische Highlights- ein Traum für jeden Gourmet!
  • Darüber hinaus haben die Inhaber immer einen guten Tipp für Freizeitaktivitäten (auch wenn wir, wie immer, von unserem 48 Stunden Aufenthalt ca. 36 Stunden gearbeitet haben und nichts davon nutzen konnten).
  • Das ganze zu einem fast schon unheimlichen Preis-Leistungsverhältnis. Also: Raum Hannover? Dann Schmiedegasthaus Gehrke in Bad Nenndorf!
  • Schmiedegasthaus Gehrke Website

Sommeraktion / Organisatorischer Hinweis

Date: 30 Juni 2015 Author: fotopizza
The Beach of Lacanau Ocèan, France

  • Liebe fotopizza Freunde!
  • Heute möchte ich mich heute ganz persönlich bei Euch für das tolle Feedback auf unsere Sommeraktion "Der Muttersprachen-Effekt" bedanken.
  • Um alle bestellten Produktionen zeitnah bearbeiten zu können, haben wir unsere Kapazitäten vorübergehend mit einigen Spezialisten und zusätzlicher Produktionstechnik erweitert. 
  • EINMALIG VERLÄNGERN WIR DESHALB UNSERE AKTION BIS ZUM 17.07. 2015.
  • Und hier noch eine organisatorische Ankündigung:
  • Seit Jahren bin ich neben meinem Hauptjob als "fotopizza`s Chefkoch" und "Leiter Küchenbereich Fotografie" als Gastdozent am City of Glasgow College, Schottland, Studiengang Fotografie B.A., tätig. 
  • Vom 05.07. bis zum 15.07. 2015 werde ich daher zur Vorbereitung und Mitgestaltung des Lehrplans für das Abschlussjahr 2016 am City of Glasgow College in Schottland mitarbeiten.
  • Der Studiobetrieb im "Living-Room Studio" in Langenthal, Schweiz, und alle laufenden Produktionen gehen jedoch ununterbrochen weiter. 
  • Wir melden uns wieder mit News zu laufenden Produktionen und neuen Aktionen ab dem 20.07. 2015. 
  • Lasst es Euch gut gehen bis dahin! 
  • Dennis Beyer

Sommeranfangs-Aktion

Date: 14 Juni 2015 Author: fotopizza
The Beach Lacanau Ocèan France

  • Aufmerksamkeit & Vertrauen Der Muttersprachen-Effekt
  • Bald ist es Sommer werden. Urlaubszeit. Sie geniessen es, dem Alltag zu entfliehen.
  • Vielleicht zieht es Sie und Ihre Lieben in ein fernes Land, wo Sie Entspannung und Erholung finden an einem feinen Sandstrand, unter einer strahlenden Sonne, an einem warmen, glitzernden Ozean.
  • Alles ist fast perfekt. Aber Sie kennen dieses Phänomen: Sie finden alles irgendwie noch schöner, wenn Sie in der Ferne plötzlich Ihre Muttersprache hören.
  • Sie fühlen sich noch mehr willkommen, und etwas in Ihnen wird berührt, wenn Sie an einem fernen Ort statt auf Englisch in Ihrer Muttersprache begrüsst werden.
  • Ihre Aufmerksamkeit schnellt in die Höhe, wenn Sie irgendwo in der Fremde glauben Ihre Muttersprache gehört zu haben.
  • Denn so schön es auch ist, an diesem Sandstrand, unter dieser Sonne an diesem glitzernden Ozean: Vertrauter, persönlicher und zugänglicher wird uns alles, und aufmerksamer sind wir, wenn wir in unserer Muttersprache angesprochen werden.
  • Wahrnehmung ist Realität.
  • Im Namen des ganzen fotopizza-Teams wünsche ich Ihnen einen wundervollen Sommer! DB
  • (fotopizza–Sommeranfangsaktion: Beauftragen Sie bis zum Sommeranfang am 21.06. 2015 die Produktion eines Image- oder Produktfilms, und Sie erhalten zusätzlich zu den von Ihnen gewünschten Sprachversionen eine weitere Fremdsprachenversion kostenfrei dazu. Aktion gilt für Filme bis 5 Minuten Länge, und nur für Sprecher-Versionen, nicht für reine Untertitelungen.)

Story Telling in der Werbung

Date: 11 Juni 2015 Author: fotopizza
Driving Emotions

  • Heute ein paar Gedanken zum Story Telling in der Werbung. Inspiriert durch Toyota`s fantastischen Film "Ein Auto wie ein Freund"
  • Wir standen dafür mit Toyota in Kontakt um einfach mal zu sagen, was für ein tolles Filmwerk Toyota und die Produktionsfirma hier geschaffen haben. Story Telling vom Feinsten!
  • Das ist unvergesslich und berührend.
  • In vielen Bereichen der MEM-Industrie hören wir von Marketingverantwortlichen: "Story Telling und Emotionen brauchen wir nicht. Wir verkaufen Investitionsgüter, da zählen nur die technischen Daten." Wir hatten sogar einst einen Kunden, der das Story Telling in Image- und Produktfilmen explizit verboten hatte.
  • Andere (Produktions-) Firmen setzen visionslos auf völlig belanglose Heile-Welt-Storys, die weder Diskussionen noch Kontroversen erregen- aber eben auch in ihrer Banalität und Belanglosigkeit keine Aufmerksamkeit und kein Interesse wecken, nicht mal bei der Zielgruppe.
  • Solche Denkweisen sind heute antiquiert. Geschichten funktionieren. Geschichten die berühren erregen Interesse. Und gerade Firmen in Industriezweigen, die es momentan schwer haben, können davon massiv profitieren.
  • So gehen die Unternehmen der WIRTGEN GROUP mit gutem Beispiel voran, wie man Emotionen und Geschichten zur Verkaufsförderung und zur Imagebildung einsetzt. Oft schadet es nämlich nicht, von der kreativen Automobilbranche zu lernen. Vergessen wir nicht: Für eine Familie oder einen Alleinverdiener mit mittlerem Einkommen ist ein Auto kein Konsumprodukt, sondern ebenfalls ein langfristiges Investitionsgut.
  • Gute Geschichten, und einzigartige Bilder im Produktumfeld einzusetzen, das hilft Marken und Firmen voran zu kommen und auch Krisen zu meistern. Gute Geschichten. Gute Bilder.
  • Hier gehts zum Film von Toyota >>>
  • Und hier noch ein aktueller Artikel im Handelsblatt zum Thema Story Telling im Marketing >>>

Gedanken zum Thema „Sexistische Werbung“

Date: 19 April 2015 Author: fotopizza
Drama

"Werbung reflektiert Normen, Werte und die Kultur eines Landes,〔....〕“
Diese Aussage der Journalistin Suzanne Forsström kann man in einem Artikel der Süddeutschen Online vom 17. Januar 2014 lesen.
  • Der Artikel stellt die Frage, ob es in Deutschland eine gesetzliche Grundlage zum Verbot sexistischer Werbung geben sollte - über die schon bestehenden gesetzlichen Einschränkungen und die Beschwerdemöglichkeiten beim Deutschen Werberat hinaus.Ich als Werbefilmer habe einen direkten Bezug zu dieser Thematik - eine Kinowerbung, die unter meiner Regie entstand, wurde letztes Jahr für den negativ-Preis „Der Zornige Kaktus“ nominiert, der vom Verein „Terres des Femmes“ verliehen wird. (wer den Spot „Auszeit“ noch nicht gesehen hat, kann ihn hier ansehen) 
  • Normalerweise freut es ja einen Filmemacher, dass ein Werk für einen Preis nominiert wird, in diesem Fall allerdings war der Grund, dass in dem Film ein frauenfeindlicher Aspekt gesehen wurde - ein Vorwurf, den ich ernst nehme, den ich nicht, ohne mir Gedanken darüber zu machen, einfach ausblende. Meine ersten Gedanken dazu kreisten sonderbarer Weise nicht um den Blick des Zuschauers, der Zuschauerin, sondern um die vielen Frauen, die an der Umsetzung von „Auszeit“ beteiligt waren - wenn man die 20 männlichen Komparsen einmal beiseite lässt - waren mehr Frauen im Team, als Männer. Vom Masken- und Kostümdepartment bis zu Szenenbild und Kameracrew war das ganze Team sehr gleichberechtigt besetzt. Haben all die Mitarbeiterinnen geduldig darüber hinweg gesehen, wie ihr Regisseur ein frauenverachtendes Bildwerk inszeniert?
  • Wenn ich sehe, wie viel Spaß die gemeinsame Arbeit an dem Film gemacht hat und mit welchem Enthusiasmus die Frauen am Set ihren unglaublichen kreativen Beitrag geleistet haben, kann ich nur sagen: Nein. Nein, wir haben nicht an frauenverachtenden Bildern gearbeitet, sondern an Bildern des Kinos. Kino lebt vom Drama, vom Unmöglichen, von kontrastreicher Spannung. Ja, in dem Spot wird ein Blick auf die Spannung zwischen den Geschlechtern gelenkt - aber es ist eben kein frauenverachtender Blick. Es ist der Blick des Protagonisten, eines Sträflings, eines Gefangenen, der sich einfach den größtmöglichen Kontrast zu den fiesen Wärtern herbei zaubern will. Der Artikel der Süddeutschen antwortet darauf, Männer würden mit so einem Blick„ 〔....〕limitiert und auf ihre niederen Instinkte beschränkt 〔....〕“ Ganz davon abgesehen, dass ich Attraktion zwischen den Geschlechtern nicht als niederen Instinkt sehe, sondern als bedeutende Kraft, die letztendlich zur Fortführung des Lebens führt, erfüllt mich die Forderung mit Sorge, so ein Blick solle verboten werden.
  • Es gibt sehr viel Werbung, die auf diesen Blick verzichtet, im Kino beispeilsweise: Benn & Jerry, zwei Männer die Eiscreme herstellen, oder die Frau von der Commerzbank, die im schlabbrigen Jogginganzug durch Frankfurt läuft und die Ethik dieser Bank schönredet.Und dann läuft da halt noch ein Spot, einer Wochenzeitung, deren Claim „die Zeitung für alle“ ist, bei dem eine kleine Kino-Geschichte erzählt wird, in der sich ein Sträfling seine Sicht eines erträglichen Gefängnistages herbeiwünscht.Der Spot wurde übrigens bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft eingereicht und für Kinder ab 6 Jahren als unschädlich eingestuft.
  • Meine Tochter ist 16 Jahre alt. Sie ist eines der Mädchen, um die sich Terre des Femmes sorgen macht. Wird sie durch das Bild der Wärterinnen in meinem Film in ein vorgegebenes Frauenbild gepresst? Meine Tochter findet unter den genannten Kinospots „Auszeit“ am besten. Im Gegensatz zu Benn und Jerry oder der Commerzbank, sagt sie: „haut der rein“. Mit den Wärterinnen im Spot vergleicht sie sich nicht, sie sieht das ganze, die Geschichte. Sie wird weiterhin mit Holzfällerhemd in die Schule gehen und Latzhosen tragen - weil das am bequemsten ist.
  • Werbung reflektiert Normen, Werte und die Kultur eines Landes. Ich will nicht, dass diese Kultur durch Verbote geprägt wird, dass unsere Werte ausschließlich nach den Normen definiert werden. Aktionen wie der „Zornige Kaktus“ dagegen, halte ich für sehr wertvoll. Sie regen dazu an, nachzudenken, Impulse daraus in die Arbeit einfließen zu lassen.
  • Ich bin auch sehr froh, das „Auszeit“ den Preis nicht bekommen hat, denn es gab auch nominierte Werbungen, die ich tatsächlich für frauenverachtend halte. Die Unternehmen, die sich mit so einer Werbung präsentieren lassen, tun sich damit aber meist nichts gutes - auch ich als Mann würde nicht eine Fahrschule besuchen, die ihr „Pralles Angebot“ mit einem Frauen-Po auf dem Auto bewirbt, nein, wirklich nicht.
  • Wer sich für die Aktion „Der Zornige Kaktus“ interessiert und sie unterstützen möchte, findet auf den Seiten von Terre des Femmes umfangreiche Infos.
  • Klicken Sie hier >>>
  • Karsten Hinrichs, Fotopizza ́s Head of Film & Infotainment

Sethasen News

Date: 17 März 2015 Author: fotopizza
fotopizza setbunny

 

  • "Liebe Freunde!
  • Ich weiss, ich war jetzt eine ganze Weile ziemlich still- aber glaubt mir, ich hab Euch nicht vergessen!
  • Momentan habe ich sehr viel um meine flauschigen Ohren, und es liegt ne Menge auf meinem Teller- leider nicht nur Möhren und Salat.
  • Aber ich verspreche, ich bin bald wieder öfter da mit mehr Stories. Bis dahin verabschiede ich mich mit einer Sache, die ich während des letzten High-Tech Fotoshootings gelernt hab:
  • Egal ob man digital oder auf Film fotografiert / dreht: Eine sorgfältige Belichtungsmessung kommt nie aus der Mode!" SH
   

Aldi Schweiz wirbt mit coolen Filmen- und Filmplakaten dazu! Finden wir super!

Date: 02 Februar 2015 Author: fotopizza

  • https://www.facebook.com/video.php?v=870009653020272&fref=nf
  • Daran gefallen uns gleich 2 Dinge so richtig gut:
  • 1. Herr Bürgi scheint seine Fotoaufnahmen mit einer Sigma DPx Quattro zu machen.
  • Wahrscheinlich wegen ihrer ungewöhnlichen Optik vom Ausstatter/ Set Designer der Produktionsfirma gewählt, wäre sie für den gezeigten Einsatz völlig unbrauchbar, aber wir finden "den Einsatz" als seit Jahren bekennende Fans von Sigma Kameras trotzdem cool.
  • 2. Zum Thema "cool": Für den filmische "Einsatz" von Fink & Bürgi, und natürlich auch den Werbekunden, wird überall mit einem Kino-/ Filmplakat geworben.
  • Das sehen wir jetzt öfter. Tolle Sache. Wir finden das grossartig. Fotopizza empfiehlt seinen Film-Kunden (und produziert) seit 2010 Filmplakate zur Werbung für den entsprechenden Industrie-/ Image-/ Produktfilm, UND das Produkt/ die Marke.
  • Und unsere Kunden setzen unsere Filmplakate seit Jahren erfolgreich im Marketing ein.
  • Mit viel Kreativität und überschaubarem Aufwand werden hier echte Kunstwerke erstellt, die dem Werbekunden nutzen und sympathisch-kreativ dem Kunden unserer Kunden- der eigentlichen Zielgruppe von Film & Plakat- so richtig Freude machen.
  • Ein geniales Kommunikationsmittel.
  • Da möchten wir den Kollegen in den Agenturen zurufen:
  • Weiter! Besser! Mehr! Es macht auch uns Spass- und es inspiriert uns Eure Arbeiten zu sehen!

Gedanken zu den aktuellen Ereignissen bei „Sports Illustrated“

Date: 24 Januar 2015 Author: fotopizza

  • Heute hat die Zeitschrift "Sports Illustrated" in einem Akt von unfassbarer Kurzsichtigkeit ihre restlichen festen Fotografen entlassen. Unten verlinken wir ein Interview dazu mit Jordan Stead, Fotograf für Seattle PI.com. Der Schlüssel-Absatz ist nachfolgend direkt wiedergegeben.
  • Unser Fazit: So kann man effizient eine hochwertige, eindrucksvolle, konsistente Bildsprache mit hohem Wiedererkennungswert vernichten. 
  • "Obviously the SI will be using freelancers and wire imagery but the whole beauty of a team of photographers putting out consistent work, working together is that there’s a consistent look to the coverage. And when you start hiring different freelancers and using wire content that intermixes with everything else… there’s nothing wrong with that, but the sports coverage is going to start looking like everyone else’s."
  • http://www.dpreview.com/articles/3082784638/sports-illustrated-lays-off-last-remaining-staff-photographers

Werbung. Argumente. Zielgruppen. Kunden. Auftraggeber.

Date: 21 Januar 2015 Author: fotopizza

Man kann es nicht oft genug betonen. Und es ist für unsere Branche genauso wichtig, wie auch für unsere Kunden. Natürlich machen wir Werbung. Aber wenn sich diese Werbung zwingend wie Werbung anfühlt, hat sie heute das grosse Potential, exakt das Gegenteil von dem zu bewirken was wir eigentlich erreichen wollen. Die Aussagen dazu in dem verlinkten Interview mit David Marcus (Facebook) aus dem Manager Magazin sind auf andere Branchen übertragbar.

  • http://www.manager-magazin.de/unternehmen/it/facebook-manager-david-marcus-im-interview-a-1013807-2.html
  • Diese Punkte machen auch unseren Job als Bildsprachenschöpfer "schwierig". Die Kunden von fotopizza sind nicht die Zielgruppe der fotopizza Produkte. Uns "muss" es egal sein, ob unsere Bildsprachen-Produkte dem Entwicklungs-Ingenieur und dem Marketing Manager eines Maschinenherstellers gefallen- diese beiden Personengruppen sind nicht die Käufer ihrer Produkte. Die eigentlichen Käufer sind unsere Zielgruppe. Der Produkt-Image Film, der dem Entwickler gefällt, langweilt den Kunden zu Tode. Es ist der leichte, der einfache Weg, einfache Bildsprachen-Produkte, Bilder & Filme zu entwickeln, die unserem Auftraggeber gefallen. Das ist nicht die Kunst. Solche Bild-Produkte erregen vor allem eines: NICHTS! Weder Aufregung oder Diskussionen beim Auftraggeber, noch Aufmerksamkeit bei der Zielgruppe. Darauf angelegt, nicht anzuecken und jedem zu gefallen, verfehlt es am Ende jedes noch so niedrige Ziel. Fotopizza produziert BILDER für die eigentliche Zielgruppe. Das ist nicht bequem, nicht einfach, nicht unbedingt lustig, und unsere BILDER trichtern dem Betrachter nicht 1000 technischen Details und Einzelheiten ein. Sie gefallen nicht jedem beim Auftraggeber. Aber sie treffen ins Ziel: Kopf & Bauchgefühl bei der eigentlichen Zielgruppe, dem Kunden unseres Kunden, ohne aufdringlich-explizite Verkaufsbotschaft. Dadurch sind diese BILDER anders, und stechen aus der grauen öden Masse der "Wie toll ist eine Rolle Klebeband und wie benutze ich sie"-Baumarkt-Mini-Fernseher-Produktfilme heraus. In der Dauerbeschallung mit den immer gleichen Bildern, und den immer gleichen, austauschbaren generischen Nicht-Argumenten in den Filmen auf grossen Industriemessen, die niemanden mehr zu hinschauen bewegen, bleibt unsere eigentliche Zielgruppe vor den Plasmadisplays und LED Wänden unserer Kunden stehen, um Bilder zusehen und Worte zu hören, die anders sind- und sie ansprechen.
  • Wie leicht ist es, den Auftraggeber zu beeindrucken, in dem ich seinen Produktfilm/ seine Produktbilder mit grinsenden Menschen vollpacke, wie unprofessionell ist es, den Chef der Auftraggeber-Firma als "Kunde" und "Anwender" seines eigenen Produktes im Film auftreten zu lassen, und dann auch noch zu argumentiere, dass die geschmackvolle Farbgebung, oder der schön fallende Schatten einer Maschine diese zu einem besonders guten Werkzeug machen. Das ist ebenso einfach wie peinlich.
  • Diese mangelnde Zielgruppenorientierung (es sei denn ich definiere meine Zielgruppe als denjenigen, der mich bezahlt- aber das ist unprofessionell und unehrlich dem zahlenden Kunden gegenüber) ist der Grund dafür, dass Firmen unserer Bilder-produzierende Branche mit Misstrauen begegnen. Die Herstellerfirma eines Produktes, so behaupte ich, macht sich viele Gedanken darüber, wie sie ihre Produkte so gestalten kann, dass sie einen möglichst hohen Nutzen, praktisch oder emotional, für den Kunden haben- und dazu gehört eine Definition, ein klares Bild davon, WER dieser Kunde eigentlich wirklich und tatsächlich ist.
  • Es ist unser erster und oberster Auftrag als Bildsprachenschöpfer, dass wir uns diese Gedanken auch machen.
  • Dass wir diese Gedanken und Überlegungen über alles an den Anfang unseres schöpferischen Kreativ-Prozesses stellen.
  • Dass wir unser Produkt, unser Werk und seinen Nutzen für den Auftraggeber/Kunden über kurzsichtiges reines Profitstreben stellen.
  • Und dass der Nutzen unserer Produkte für den Kunden Vorrang hat, vor dem Bestreben mit der von uns entworfenen Kommunikations- oder Werbekampagne einen Preis der Werbebranche zu erringen- der uns gut dastehen lässt, aber von dem unser Kunde gar nichts hat.
  • Das sind wir unseren Kunden schuldig. DB