AGB

AGB – Stand: 30.10. 2015

I. Allgemeines

a) Die nachfolgenden allgemeinen Liefer- und Geschäftsbedingungen (im folgenden AGB genannt) gelten für alle von Fotopizza durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen für den Kunden (Auftraggeber)

b) Sie gelten als vereinbart mit Entgegennahme der Lieferung oder Leistung bzw. des Angebots durch den Auftraggeber, spätestens jedoch mit der Annahme des von Fotopizza gelieferten Materials zur Verwendung, bzw. mit der Übernahme des Materials in den bestimmungsgemässen Gebrauch durch den Auftraggeber.

c) Wenn der Auftraggeber den AGB widersprechen will, ist dieses schriftlich binnen drei Werktagen nach Zugang der AGB zu erklären. Nach Beginn der beauftragten Arbeiten (Zeitpunkt der schriftlichen Auftragserteilung durch den Auftraggeber und Zustellung der Auftragserteilung bei fotopizza) kann kein Widerspruch mehr eingelegt werden. Abweichenden Geschäftsbedingungen des Auftraggebers wird hiermit widersprochen. Abweichende Geschäftsbedingungen des Auftraggebers erlangen keine Gültigkeit, es sei denn, dass dass Fotopizza diese schriftlich anerkennt.

d) Die AGB gelten im Rahmen einer laufenden Geschäftsbeziehung auch ohne ausdrückliche Einbeziehung auch für alle zukünftigen Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen von Fotopizza.

e) “Lichtbilder“ und „Filme“ im Sinne dieser AGB sind alle von Fotopizza hergestellten abbildenden Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen. (Negative, Dia-Positive, Papierbilder, Still- Videos,elektronische Standbilder in digitalisierter Form,Videos, Filme, sonstige Bewegtbilder usw.)

f) Websiten sind alle vom Küchenbereich Web gelieferten Internetprodukte, deren Designs und Layouts, Programmierungen.

g) Printmaterial sind Layouts und Design Produkte oder deren Vorlagen, die ausschliesslich für den Druck oder Bildschirmdarstellung benutzt werden.
II. Urheberrecht, Eigentum und Nutzungsrechte

a) Fotopizza steht das Urheberrecht an den von Fotopizza erstellten Produkten gemäss Urhebergesetz zu. Ebenso steht Fotopizza als Urheber der Produkte und Werke gemäss Urhebergesetz das Recht zu, bei jedweder Veröffentlichung von Fotopizza Werken als Urheber genannt zu werden.

b) Bei jedweder Nutzung und Veröffentlichung von Produkten aus den Küchenbereichen Fotografie & Film, auch Auszüge oder Teile davon (Fotografien,Teile davon, Filmprodukte, Standbilder,Teile oder Auszüge davon) ist Fotopizza als Quelle oder Urheber anzugeben. Bei Werken aus dem Küchenbereich Fotografie erfolgt dies in folgender Form: Bild / Bilder / Foto / Fotos : © www.fotopizza.com  . Die Nennung muss, um ihren Zweck zu erfüllen und rechtliche Gültigkeit zu erlangen, eindeutig und unmissverständlich dem jeweiligen Werk, auf dass sie sich bezieht, zuzuordnen sein. Sie sollte somit auf dem jeweiligen Werk, oder direkt neben oder unter dem jeweiligen Werk angebracht sein. Nennungen in Form eines Bildnachweises müssen ebenfalls klar zugeordnet werden können, z.B. durch Angabe von Seitennummer und Bildposition oder Bildnummer, oder durch einen Seitenlink. Diese Nachweise müssen für jedes Werk gesondert ausgeführt sein. Filmwerke beinhalten die Urhebernennung im Abbinder, welcher nicht entfernt werden darf. Der Auftraggeber kann der Einfügung des Fotopizza Abbinders an das Ende eines Bewegtbildproduktes, welches an ihn ausgeliefert wird, grundsätzlich widersprechen. Dieser Widerspruch muss schriftlich mit Nennung von Gründen erfolgen. In einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung ist dann eine geeignete Form der Nennung des Urheberrechteinhabers und Bewegtbildproduktproduzenten für die Veröffentlichung festzulegen. Ein gänzlicher Verzicht auf die Nennung des Urhebers ist grundsätzlich möglich, kann aber einen zusätzlichen Vergütungsanspruch durch Fotopizza nach sich ziehen. Abweichungen von diesen Regelungen bedürfen der Genehmigung durch Fotopizza in schriftlicher Form. Nichteinhaltung der Nennung kann Schadenersatzforderungen nach sich ziehen, sowie gegen die Gesetzgebung Ihres Landes verstossen.

c) Die von Fotopizza hergestellten Produkte sind für den eigenen Gebrauch durch den Kunden bestimmt. Lichtbilder und Filme dürfen jedoch an Dritte weitergegeben werden. Bei Weitergabe an Dritte sind diese darauf aufmerksam zu machen, dass sie bei Verwendung der Lichtbilder und Filme in jedweder Art Fotopizza gemäss Punkt II-b dieser AGB als Urheber zu nennen haben. Dritte sind dementsprechend vom Auftraggeber über Punkt II-b dieser AGB schriftlich in Kenntnis zu setzen. Fehlt eine schriftlicher Nachweis über die Benachrichtigung des Dritten zur Einhaltung dieser AGB Punkt II-b wird dies als Veröffentlichung von Fotopizza Material ohne Urhebernennung durch den ursprünglichen Auftraggeber behandelt. Über die Weitergabe an Dritte ist Fotopizza in Kenntnis zu setzen, mit Angaben, was an wen weitergeben wird. Eine nachrichtliche Beteiligung an dem entsprechenden Vorgang genügt hierbei. Eine Genehmigung durch Fotopizza ist nicht erforderlich, da diese grundsätzlich stets automatisch mit Annahme des von Fotopizza produzierten Materials als erteilt gilt.

d) Ausgenommen von dem Recht der Weitergabe an Dritte sind Produkte aus den Küchenbereichen Film & Fotografie, wenn sie zum Zwecke des Verkaufs oder sonstiger direkter Profiterzielung weitergeben werden, z.B. Bilddatenbanken, Bildagenturen oder Filmagenturen. Die Weitergabe an solche Einrichtung muss durch Fotopizza schriftlich autorisiert werden. Nichtbeachtung kann Schadenersatzforderungen zur Folge haben und die Gesetze Ihres Landes verletzen.

e) Produkte aus dem Küchenbereich Web gehen nach Fertigstellung vollständig in das Eigentum des Auftraggebers über und dürfen somit vom Auftraggeber ohne Einschränkungen genutzt, eigenständig verändert und weiterentwickelt werden. Für die Folgen solcher durch den Auftraggeber eigenständig vorgenommenen Veränderungen und / oder Weiterentwicklungen von Produkten aus dem Bereich Web übernimmt Fotopizza weder Verantwortung oder Haftung in jedweder Form.

f) Das Urheberrecht an Produkten aus dem Bereich „Print & Design“ verbleibt grundsätzlich bei Fotopizza, und somit auch das Recht, diese Produkte zu verändern und weiterzuentwickeln. Die so genannten „offenen Layout-Daten“ werden nur mit gesonderter schriftlicher Vereinbarung an den Auftraggeber abgegeben. Dies kann eine zusätzliche Vergütung gemäss der zu erstellenden schriftlichen Vereinbarung durch den Auftraggeber nach sich ziehen. Ohne eine solche Vereinbarung dürfen Printprodukte durch den Auftraggeber nicht wesentlich verändert, oder zu, Zwecke der Veränderung an Dritte weitergegeben werden.

g) Die von Fotopizza gelieferten End-Produkte dürfen in jedem Medium ohne jede Einschränkung geografischer oder zeitlicher Natur durch den Auftraggeber verwendet werden. Ebenso gibt es keine Einschränkungen bezüglich der Auflage. Ausgenommen davon sind Zwischenprodukte, wie zum Beispiel „Previews“ von Lichtbildern, die als solche eindeutig gekennzeichnet sind, oder auch Rohschnitte und Zwischenversionen von Filmen, Zwischenstände von Programmierarbeiten und Zwischenprodukte von Layout und Designarbeiten, wenn diese eindeutig als Zwischenversionen gekennzeichnet sind. Derartige Zwischenversionen, Vorschauversionen und Previews sind nur und ausschliesslich ohne Ausnahme für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt. Sie dürfen nur zur Sichtung und Bewertung, bzw. zu Auswahlzwecken genutzt werden. Keinesfalls dürfen solche Zwischenprodukte veröffentlicht, oder in einen anderen als den oben genannten Gebrauch übernommen werden. Dies betrifft die Nutzung als Print, Webversion, oder in Präsentationen. Vorschauversionen, Zwischenprodukte und Previews dürfen an Dritte weitergeben werden. Diese Weitergabe darf nur zu dem Zwecke der Sichtung, Auswahl und Bewertung erfolgen. Für Dritte gelten die gleichen Einschränkungen wie für den Auftraggeber. Jede Nutzung, die über Sichtung, Auswahl und Bewertung hinausgeht ist untersagt. Der Auftraggeber der Arbeit hat die dritte Partei, welcher er diese Zwischen- und Vorschauprodukte weitergibt, über die Nutzungsrichtlinien zu unterrichten. Ein Verstoss gegen diese Bestimmungen kann Schadenersatzansprüche nach sich ziehen und gegen die Gesetze Ihres Landes verstossen.

h) Das überlassenes Lichtbild- und Filmmaterial darf vom Auftraggeber nicht ohne schriftliche Genehmigung verändert werden, wenn diese Veränderungen von wesentlicher Art sind. Hiervon besonders betroffen sind umfangreiche Bildretuschen in Lichtbildern, Neuvertonungen, Neu-Schnitte, Umschitte, Änderungen an oder Einfügungen von Texttafeln und Untertiteln in Filmen, sowie das Entfernen des Fotopizza Abbinders aus Filmen. Ein Verstoss kann Schadenersatzforderungen durch Fotopizza nach sich ziehen und gegen Gesetze Ihres Landes verstossen.

i) Das Original-Material aus den Küchenbereichen Fotografie & Film, verbleibt bei Fotopizza. Eine Herausgabe der Originale (RAW Files von Lichtbildern, RAW Files oder Intermediate-Codec Konvertierungen von Bewegtbildern) an den Auftraggeber erfolgt nur bei gesonderter Vereinbarung gegen Bezahlung i.H.v. 80% des ursprünglichen Projekt- oder Produktionspreises. Mit Kauf des Original-Bild und / oder Filmmaterials wird das uneingeschränkte, nicht-exklusive Nutzungsrecht an dem Bild- und / oder Filmmaterial mit erworben. Bild- und Filmmaterial darf dann ohne Urhebernennung und ohne Beachtung der Bestimmungen des Punktes II-h dieser AGB veröffentlicht werden. Fotopizza darf die Herausgabe der RAW Files von Lichtbildern, sowie von RAW Files / Intermediate Codec Konvertierungen von Bewegtbildern an den Auftraggeber ohne Angabe von Gründen ablehnen. Produkte aus dem Bereich Web gehen nach Auslieferung in den Besitz des Auftraggebers über. Auf Wunsch werden die offenen Daten überlassen. Produkte aus dem Bereich Print & Design verbleiben im Besitz von Fotopizza. Auf Wunsch und auf besondere Vereinbarung hin werden die offenen Daten dem Auftraggeber überlassen, was eine Vergütung erforderlich machen kann.

j) Erstellt der Auftraggeber aus dem mit uneingeschränktem, nichtexklusiven Nutzungsrecht erworbenem Bild- oder Filmmaterial eigene Lichtbild- oder Filmprodukte, ist die Nennung von Fotopizza als Ersteller der originalen Lichtbilder oder Filmdateien untersagt.

k) Konzept-Unterlagen, schriftlich formulierte Projektideen, Storycharts, Storyboards, Moodcharts,Treatments, Exposès, Drehbücher etc. sind immer urheberrechtlich geschützt und sind nur für den internen Gebrauch des Auftraggebers bestimmt. Die Weitergabe an Dritte, und /oder die nicht authorisierte Nutzung dieser Unterlagen durch den Auftraggeber oder Dritte ist untersagt. Abweichungen von dieser Regelung bedürfen stets der schriftlichen Genehmigung durch Fotopizza. Projekt- / Leistungsangebote mit einem Preisangebot sind nur für den anfordernden potentiellen Auftraggeber bestimmt. Die Weitergabe an Dritte ist verboten. Zuwiderhandlungen, besonders die Weitergabe von Offerten / Angebote / Konzeptideen / Storyboards und jedweder Konzeptunterlagen an Dritte, insbesondere an Mitbewerber von Fotopizza zum Zwecke der Realisierung des Projektes durch diese Dritte, zieht eine Schadenersatzforderung an die das Angebot einfordernde Partei i.H.v. 80% des offerierten Projektpreises durch Fotopizza nach sich. Wurde noch kein Projektpreis offeriert, werden die angefallenen Kosten für die Konzepterstellung und die Produktion der Konzeptunterlagen in Rechnung gestellt, zzgl. einer Pauschale i.H.v. 10.000 (zehntausend) Schweizer Franken.

l) Fotopizza ist nicht verpflichtet, Datenträger, Dateien und Daten aus den Küchenbereichen Fotografie & Film an den Auftraggeber herauszugeben, wenn dies nicht ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.

m) Gefahr und Kosten des Transports von Datenträgern, Dateien und Daten online und offline liegen beim Auftraggeber; die Art und Weise der Übermittlung kann der Auftragnehmer bestimmen.

 

III.Vergütung, Eigentumsvorbehalt

a) Für die Herstellung sämtlicher Produkte und die Erbringung sämtlicher Dienstleistungen wird ein Honorar als Stundensatz, Halbtagessatz oder Tagessatz oder ein schriftlich vereinbarter Festpreis berechnet; Nebenkosten (Reisekosten, Modellhonorare, Spesen, Requisiten, Labor und Materialkosten, Studiomieten etc.) sind vom Auftraggeber zu tragen, insoweit diese nicht im Tagessatz oder Pauschalhonorar einbezogen sind. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen, wenn nichts anderes zwischen Fotopizza und dem Auftraggeber schriftlich vereinbart wurde. Der Auftraggeber gerät in Verzug, wenn er Rechnungen nicht spätestens 16 Tage nach Zugang einer Rechnung oder gleichwertigen Zahlungsaufforderung begleicht. Gerät der Auftraggeber in Verzug, legt Fotopizza mit Zustellung einer ersten Mahnung oder ähnlichen Zahlungsaufforderung eine neue Zahlungsfrist von mindestens 5 Werktagen fest. Lässt der Auftraggeber auch diese Zahlungsfrist ohne Zahlung verstreichen, werden Zahlungsverzugsgebühren erhoben.

b) Als Zahlungsverzugsgebühren werden 5% des Netto-Rechnungsbetrages für jeden angefangenen Verzugsmonat, beginnend mit dem Verstreichen der 2. Zahlungsfrist gemäss AGB III-a und dem Zugang einer 2. Zahlungsaufforderung beim Auftraggeber erhoben. Rechnungen gelten so lang als nicht vollständig bezahlt, bis die Rechnungssumme und etwaige Verzugsgebühren vollständig an Fotopizza bezahlt worden. Die Zahlung von Teilbeträgen setzt den Verzug nicht aus. Zahlungsverzugsgebühren, welche erhoben werden, betragen immer 5% vom Netto-Gesamtpreis des vollständigen original-Rechnungspreises, auch wenn die Zahlung von Teilbeträgen erfolgte.

c) Bis zur vollständigen Bezahlung des Rechnungsbetrages bleiben die gelieferten Produkte vollständiges Eigentum von Fotopizza und dürfen vom Autraggeber nicht in die Nutzung übernommen werden.

d) Notwendig werdende Mehrarbeiten, welche nicht Bestandteil des Angebots oder der Projektofferte waren müssen vergütet werden. Hierzu bedarf es einer schriftlichen Zusage der Kostenübernahme durch den Auftraggeber. Projektrealisierungen können nach Massgabe Fotopizza bis zum Vorliegen der Kostenübernahmeerklärung ausgesetzt und unterbrochen werden. Die etwaige Nichteinhaltung von Abgabeterminen, welche durch nicht vorliegende Kostenübernahmeerklärungen verursacht werden, hat Fotopizza nicht zu verantworten, und daraus resultierende Schadenersatzleistungen von Fotopizza an den Auftraggeber sind ausgeschlossen.

e) Werden Teile eines Projektes nach Anordnung durch den Auftraggeber nicht von Fotopizza, sondern von Dritten produziert, und kommt es durch diesen Umstand zu Verzögerungen oder Nichteinhaltungen von Abgabeterminen, so hat das Fotopizza nicht zu verantworten und Schadenersatzleistungen des Auftraggebers gegenüber Fotopizza daraus sind ausgeschlossen.

f) Führt oder resultiert eine mangelhafte oder nicht projektkonforme Ausführung von Projektteilarbeiten, welche nach Anordnung durch den Auftraggeber nicht von Fotopizza, sondern von Drittem ausgeführt wurden, zu Projektverzögerungen, Mehrarbeiten bei Fotopizza oder zu Konzeptänderungen, oder zu einem nicht konzeptkonformen Endergebnis, so hat das nicht Fotopizza zu verantworten, und Schadenersatzforderungen durch den Auftraggeber an Fotopizza daraus sind ausgeschlossen. Eventuell entstehenden Mehrarbeiten bei Fotopizza sind durch den Auftraggeber zu vergüten. Sie sind nicht Bestandteil eines Projektfestpreises.

g) Hat der Auftraggeber an Fotopizza keine ausdrücklichen Weisungen hinsichtlich der künstlerischen und technischen Gestaltung der Lichtbilder und Filme gegeben, so sind Reklamationen bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung ausgeschlossen.Wünscht der Auftraggeber während oder nach der Produktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten zu tragen. Fotopizza behält den Vergütungsanspruch für bereits begonnene Arbeiten.

h) Offerierte Preise gelten bei Realisierung eines abgenommenen Konzeptes und bei Leistung der vereinbarten Projekt-Unterstützung durch den Auftraggeber. Werden während der Realisierung eines Projektes Konzeptänderungen gewünscht, erfolgt eine Neukalkulation der entstehenden Mehrkosten, die dem Auftraggeber zur Abnahme vorgelegt wird. Die Fortsetzung einer Projektrealisierung hängt von dieser Abnahme ab.

i) Im Falle der Nichterbringung der vereinbarten Projektunterstützung durch den Auftraggeber, trägt der Auftraggeber eventuell daraus Fotopizza entstandene Mehrkosten.

IV. Nebenpflichten

a) Der Auftraggeber versichert, dass er an allen Fotopizza übergebenen Vorlagen, sowie an Projektteilmaterial, welches nach Anordnung durch den Auftraggeber von Dritten angefertigt wurde, das Vervielfältigungs und Verbreitungsrecht, sowie bei Personenbildnissen die Einwilligung der

abgebildeten Personen zur Veröffentlichung,Vervielfältigung und Verbreitung besitzt. Ersatzansprüche Dritter, die auf der Verletzung dieser Pflicht beruhen, trägt der Auftraggeber.

V. Leistungsstörung, Ausfallhonorar

a) Überlässt Fotopizza dem Auftraggeber Produkte in Dateiform, welche rein zur Auswahl und nur der Sichtung dienen (so genannte Previews, Zwischenversionen und Zwischenprodukte) dürfen sie vom Auftraggeber in keiner Art und Weise ausser der Sichtung und Auswahl und Bewertung verwendet werden. Ein Verstoss zieht Schadenersatzansprüche nach sich und kann gegen Gesetze verstossen.

b) Wird die für die Durchführung des Auftrages vorgesehene Zeit aus Gründen, die Fotopizza nicht zu vertreten hat, wesentlich überschritten, so erhöht sich das Honorar/ der Preis, sofern ein Pauschalpreis vereinbart war, entsprechend prozentual gemessen an dem für den Pauschalpreis angenommenen Zeitaufwand. Ist ein Zeithonorar vereinbart, erhält Fotopizza auch für die Wartezeit den vereinbarten Stunden- oder Tagessatz, sofern nicht der Auftraggeber nachweist, dass Fotopizza kein Schaden entstanden ist. Bei Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Auftraggebers kann Fotopizza auch Schadensersatzansprüche geltend machen.

c) Liefertermine sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von Fotopizza bestätigt worden sind. Fotopizza haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

d) Wird die Durchführung eines schriftlich vom Auftraggeber bestätigten / gebuchten Auftrages in der Planungsphase storniert, werden, wenn nichts anderes vereinbart wurde, 20% des für das Gesamt-Projekt vereinbarten Festpreises / offerierten Zeitpreises als Ausfallhonorar fällig. Als Planungsphase gilt dabei der Zeitraum beginnend beim Eingang der schriftlichen Fotopizza-Auftragsbestätigung beim Auftraggeber, endend beim Beginn der Realisierungsphase. Konzeptphasen von Projekten zählen zur Planungsphase. Bereits durch den Auftraggeber gezahlte Beträge werden voll angerechnet.

e) Wird die Durchführung eines schriftlich vom Auftraggeber bestätigten / gebuchten Auftrages ab 24 Stunden vor Start der Realisierungsphase des Auftrags / Projektes mündlich oder schriftlich storniert, beendet oder abgesagt, werden, wenn nichts anderes vereinbart wurde, 50% des für Realisierungsphase des Projektes vereinbarten Festpreises / offerierten Zeitpreises als Ausfallhonorar fällig. Als Realiserungsphase gilt dabei der Zeitraum beginnend mit den Projektarbeiten nach Ende der Planungsphase (Beginn der Fotoaufnahmen oder deren unmittelbare Vorbereitung wie z.B. Briefing der Mitwirkenden, Location Scouting vor Ort, Beginn der Dreharbeiten oder deren unmittelbare Vorbereitung wie Location Scouting vor Ort oder Castings, Beginn der Designarbeiten von Printprodukten, Beginn der Programmierarbeiten bei Webprodukten; eventuelle Reisetage zum Drehort / Aufnahmeort / Produktionsort / Set zählen bereits zur Realsierungsphase) bis zur Endauslieferung des fertigen Produktes. Sind Fotopizza seit der schriftlichen Beauftragung bereits Kosten entstanden (z.B. Reisekosten, Ausrüstungsmiete, Buchung von weiterem Personal zur Projektunterstützung usw.), so sind diese gesondert zu vergüten. Eine Verschiebung eines bereits begonnen Projektes, ohne dass der Auftraggeber verbindlich den Zeitpunkt der Fortführung benennen kann, wird als Projektabsage in der jeweiligen Phase behandelt. Ebenso wird eine auftraggeberseitige Projektunterbrechnung von länger als 3 Monaten ausserhalb des gemäss Projektplan / Projektofferte angegebenen Projekt-Zeit-Planes als Projektabsage behandelt. Bereits für die Realisierungsphase eines Projektes durch den Auftraggeber gezahlte Beträge werden voll angerechnet. Wird das Projekt innerhalb von 3 Monaten aufgenommen und fortgeführt, werden 90% des vom Auftraggeber gezahlten Betrages auf die Projektkosten angerechnet. Entstehen Fotopizza durch die Projektunterbrechung und späterer Fortführung des Projektes Zusatzkosten im Vergleich zur durchgängigen, planungskonformen Projektrealisierung, so sind diese vom Auftraggeber zu tragen. Das Projekt setzt Fotopizza erst dann fort, wenn eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung für diese Zusatzkosten durch den Auftraggeber vorliegt.

f) Bei Projektunterbrechungen mit Benennung des Fortführungszeitpunktes durch den Auftraggeber hat Fotopizza das Recht, gleich welches Zahlungsverfahren in der Projektofferte offeriert wurde, eine Zwischenrechnung mit allen bis zum Zeitpunkt der Projektunterbrechung entstandenen Leistungen und Kosten zu stellen.

g) Stand-by und Wartezeiten vor oder während eines Projektes, welche nicht von Fotopizza verursacht wurden und nicht Bestandteil der Projektplanungen und der Projektofferten sind, sind zu vergüten. Die Vergütung dieser Zeiten wird in der Projektofferte festgelegt.

VI. Datenschutz

a) Zum Geschäftsverkehr erforderliche personenbezogene Daten des Auftraggebers können gespeichert werden. Fotopizza verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen des Auftrages bekannt gewordenen Informationen vertraulich zu behandeln.

VII. Haftung

a) Für die Verletzung von Pflichten, die nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit wesentlichen Vertragspflichten stehen, haften Fotopizza und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Für Schäden an Aufnahmeobjekten, Vorlagen, Filmen, Displays, Layouts, Negativen oder Daten haftet Fotopizza ,wenn nichts anderes vereinbart wurde, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Die Haftung von Fotopizza ist in jedem Fall auf maximal die Höhe des Auftragswertes begrenzt.

b) Fotopizza verwahrt die Originale sorgfältig. Fotopizza ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, aufbewahrte Originale nach drei Jahren seit Beendigung des Auftrags zu vernichten.Vor der Vernichtung benachrichtigt Fotopizza den Auftraggeber und bietet ihm das Originalmaterial zum Kauf an.

c) Fotopizza haftet für Lichtbeständigkeit und Dauerhaftigkeit der Lichtbilder nur im Rahmen der Garantieleistungen der Hersteller des Foto / Filmmaterials.

d) Die Zusendung und Rücksendung von Filmen, Bildern, Datenträgern und Vorlagen erfolgt auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers. Der Auftraggeber kann bestimmen, wie und durch wen die Rücksendung erfolgt.

VIII. Schlussbestimmungen

a) Nebenabreden zu diesen AGB bedürfen der Schriftform.

b) Die etwaige Nichtigkeit einer oder mehrerer Bestimmungen dieser AGB berühren die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine sinnentsprechende wirksame Bestimmung ersetzt, die der angestrebten wirtschaftlichen Regelung am nächsten kommt.

c) Gerichtsstand ist der Firmensitz von Fotopizza. Darüber hinaus gilt jedoch das auch von der Schweiz akzeptierte Übereinkommen von Lugano (LugÜ vom 30.10. 2007), insbesondere Art.5 Nr. 3, und somit die Rechtsprechung des EuGh zum Thema „Fliegender Gerichtsstand“.